
AGB-Tonnenkupplungen für Seiltrommeln werden in Kranhubwerken zur Verbindung von Seiltrommel und Abtriebswelle des Getriebes eingesetzt.
Wenn die Getriebeabtriebswelle starr mit der Trommel verbunden ist, entsteht ein statisch unbestimmter Zustand, und einwandfreie Fluchtung und Nivellierung gestalten sich bei der Montage schwierig. Durch Ungenauigkeiten bei der Montage, Verformungen der Stahlkonstruktion, Kugellagerverschleiß usw. entstehen zusätzliche Kräfte, die zusammen mit den alternativen Biegekräften zu Dauerschwingbrüchen und Schäden an Lagern und Verzahnungen führen.
Die Tonnenkupplungen für Seiltrommeln sollen hohe Biegemomente unterbinden und Fluchtungsfehler ausgleichen. Gleichzeitig sollen sie durch den Einbau eines PendelRollenlagers am anderen Ende der Trommelwelle Axialverschiebungen absorbieren.
Die Tonnenkupplung besteht aus einem Mantel und einer halbkreisförmig verzahnten Nabe. In den Lagerungen dieser Verzahnungen ist eine Serie von tonnenförmigen Rollen aus gehärtetem Stahl angeordnet. Die Deckel mit den zugehörigen Spezialdichtungen sorgen für einwandfreie Abdichtung, verhindern das Eindringen von Staub und stellen die erforderliche Schmierung sicher.
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